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Entwicklung von Risikominimierungs-Maßnahmen von mittels Injektionsnarkose kastrierten Ferkeln in der Aufwachphase (RiskInk)

Die Kastration männlicher Ferkel ist ab 2019 nur noch unter hinreichender Schmerzausschaltung erlaubt. Vorarbeiten zeigen, dass sich dafür derzeit vor allem die Injektionsnarkose eignen könnte.

Diese hat jedoch den Nachteil, dass es zu einer relativ langen Nachschlafphase kommt, in der die Körpertemperatur der Ferkel sinkt und die Gefahr für Verletzungen und Erdrückungen besteht. Ziel des Projektes ist es, Risikominimierungs-Maßnahmen zu beschreiben und bewerten, wie für Ferkel die Aufwachphase gestaltet werden sollte. Es gilt dabei ein praktikables Vorgehenskonzept mit einfachen technischen Lösungen (z.B. durch Nutzung von Sensoren mit dem Smartphone) zu konzipieren. Diese sollen unter praktikablen Bedingungen erprobt und bewertet werden. Ziel ist es dabei Vorschläge zu erarbeiten, wie narkotisierte Ferkel während der Aufwachphase angemessen vom Landwirt selber versorgt werden können. Projektverantwortliche ist Dr. Julia Steinhoff-Wagner. Bearbeitet wird das Projekt von Simone Schmid.

Gefördert durch das Programm Umwelt und Standortgerechte Landwirtschaft (USL) des MULNV


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